Lyrik von Maria Holschuh

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Das Röslein

Die Rosen sind ja längst verblüht,
ein kalter Herbststurm nahm sie mit.
Doch mittendrin im Elternhaus
ging eine neue Rose auf.
Den Namen Nadia trägt sie stolz,
ja, sie stammt aus guten Holz.
Mög´ sie immer Eintracht streuen,
alle Herzen sich nun freuen.
Helles Licht in dunklen Zeiten
wird das Röslein dann verbreiten.
Jedes Jahr es schöner wird
und das Haus mit Ehren ziert.
Eines Tages in der Ferne
gehen auf der Liebe Sterne.
Wer wird´s sein, der dann beglückt
diese Rose für sich pflückt?

Neuer Garten, neues Beet,
seht das Röslein, seht nur, seht!
Überall jetzt Knospen sprießen.
Keiner braucht sie je zu begießen,
weil sie aus der Liebe stammen,
geradewegs vom Himmel kamen.
Am Ende es sich wirklich zeigt,
Röslein hat sich weit verzweigt.-

Als Ahnfrau, wie es ist der Brauch,
wünsch´ ich viel Glück dem Rosenstrauch.


Ein Wunschtraum von Uroma am Tauftag 20.10.01

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