Lyrik von Maria Holschuh

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Im Netz

Ich schau durch die Maschen
Und glaub' , ich sei frei
Doch will ich erhaschen
Was immer es sei,
So bin ich versponnen,
Gehalten im Netz,
Um Freiheit gekommen,
Gefangengesetzt.

Der Wünsche nun müde,
Dem Verzichte geneigt,
Die himmlische Güte
Mir Besseres zeigt.
Freude und Glück
Sie sinken wie Blei,
Bleiben zurück,
Nur der Geist, der ist frei.

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