Lyrik von Maria Holschuh

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Nachtgespenster

Ein leises Rauschen hört die Nacht.
Die Bäume flüstern, der Wind weht sacht.
Was haben sie wohl zu berichten?
Gewiß lauter dunkle Geschichten.

Der Mond schaut bei mir durchs Fenster,
Malt an die Wände Gespenster.
Das Herz klopft bis zum Zerspringen.
Wenn doch die Träume nur gingen!

Die Angst hält mich fest in den Armen,
Sie kennt auch im Schlaf kein Erbarmen.
Bis endlich der rote Morgen aufsteht,
Der nächtliche Spuk im Lichte vergeht.

 

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